Geschichte der SPD Höpfingen

1987 Gründung des Ortsvereins

1987 Gründung des Ortsvereins Höpfingen

Gründungsversammlung am 19.12.1987

Nachdem es bereits 1985 einen ersten Anlauf zur Gründung eines eigenständigen Ortsvereins in Höpfingen gab, wurde am 19. Dezember 1987 der Ortsverein Höpfingen gegründet. Zuvor waren die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten aus Höpfingen dem Hardheimer Ortsverein zugeordnent und hatten dort teilweise auch Vorstandsämter inne.

Über die Gründung des Ortsvereins berichtete die Lokalpresse, wie folgt:

Auch auf dem letzten weißen Fleck, den die SPD-Karte des Neckar-Odenwald-Kreises bislang noch hatte, steckt nun ein rotes Fähnchen. Mit der Gründung des Ortsvereins Höpfingen wurde diese letzte Lücke geschlossen.

Nachdem viele Jahre lang die Gemeinde Höpfingen wegen des Fehlens eines eigenen SPD-Ortsvereins vom Ortsverein Hardheim mitbetreut wurde, gelang es dem SPD-Kreisvorsitzenden MdL Gerd Teßmer und dem Walldürner SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Karl-Heinz Joseph in Zusammenarbeit mit dem Ortsverein Hardheim, nach der Aufnahme weiterer Mitglieder in die SPD in Höpfingen einen eigenen Ortsverein der Sozialdemokraten zu gründen.

Nach mehreren Vorgesprächen fand nun dieser Tage die offizielle Gründungsversammlung statt, zu der Kreisvorsitzender Gerd Teßmer und sein Stellvertreter Karl-Heinz Joseph eingeladen hatten.

Zunächst ging Teßmer allgemein auf die Satzungen und Statuten der SPD ein und wies dann auf die Bedeutungen und Aufgaben eines SPD-Ortsvereins hin.

Er sagte dem neuen Ortsverein seine volle Unterstützung ebenso zu, wie Karl-Heinz Joseph, der darauf verwies, dass mit der mit der Gründung in Höpfingen nunmehr in allen Gemeinden des Neckar-Odenwald-Kreises selbständige Ortsvereine der SPD bestünden.

Die Mitglieder wählten aus ihrer Mitte Dieter Goldschmitt zum neuen Ersten Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Höpfingen, Michael Eid stellte sich als Zweiter Vorsitzender zur Verfügung. Die Kassengeschäfte übernahm Gisela Goldschmitt, während Barbara Zimmermann für die Schriftführung verantwortlich ist. Der neue Ortsverein wird von Dieter Goldschmitt als Delegierter und von Michael Eid und Gisela Goldschmitt als Ersatzdelegierte auf den Kreisdelegiertenkonferenzen der SPD vertreten.

Es wurde noch im Verlauf dieser Mitgliederversammlung festgelegt, am 3. Februar eine Wahlveranstaltung mit Zweitkandidat Karl-Heinz Joseph und am 6. März eine weitere mit Landtagsabgeordneten Gerd Teßmer in Höpfingen durchzuführen. Auch wurde ein Jahresprogramm für 1988 angesprochen. Dieses soll on der nächsten Mitgliederversammlung verabschiedet werden. MdL Gerd Teßmer und Zweitkandidat Karl-Heinz Joseph wünschten den neugewählten Vorstandsmitgliedern viel Erfolg bei ihrer Arbeit.  

 

 

 

Kommunalwahl 2009: SPD Höpfingen setzt auf Erfahrung und Zukunftsziele

Kommunalwahl 2009: SPD Höpfingen stellt Bilanz und Zukunftsprogramm vor

Bei ihrer Wahlveranstaltung am 23. Mai 2009 präsentierte die SPD Höpfingen ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahl und zog zugleich Bilanz über ihre kommunalpolitische Arbeit der vergangenen Jahre. Fraktionssprecher Roland Stolz betonte die Bedeutung der Kommunalpolitik für das tägliche Leben der Bürgerinnen und Bürger und hob hervor, dass die SPD seit rund 20 Jahren für sachorientierte, bürgernahe und fachkundige Gemeinderatsarbeit stehe.

Zu den wichtigsten Erfolgen zählte die SPD den seit elf Jahren organisierten Höpfinger Feriensommer, der sich zu einem festen Bestandteil des Gemeindelebens entwickelt hatte. Darüber hinaus verwies sie auf ihre Mitwirkung bei der Neugestaltung des Jahnplatzes, die Initiative zur Sanierung der Friedhofswege, die Einrichtung von Urnengräbern als neue Bestattungsform sowie die Anbindung der Abwasserentsorgung Waldstettens an die Verbandskläranlage. Ebenfalls hob die SPD die Fertigstellung des Baugebiets „Glöckle II“ und die Erschließung des Baugebiets „Baumenäcker“ hervor.

Kritisch setzte sich die SPD mit der schleppenden Vermarktung des Baugebiets „Glöckle II“ auseinander, in dem bis dahin lediglich einer von elf Bauplätzen verkauft worden war. Für die kommende Wahlperiode forderte sie deshalb verstärkte Anstrengungen bei der Vermarktung gemeindeeigener Grundstücke, um den Gemeindehaushalt zu entlasten.

Als weitere Schwerpunkte ihres Programms nannte die SPD die Sicherung guter schulischer Rahmenbedingungen, die Weiterentwicklung der familienfreundlichen Betreuung in beiden Kindergärten, Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und Verkehrssicherheit im Zuge der geplanten Erneuerung der Wasserversorgung in der Heidelberger Straße sowie eine insgesamt solide Finanzpolitik. Übergeordnetes Ziel blieb die Verbesserung der Lebensqualität in Höpfingen sowie der Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Ausführungen zur Kreispolitik. Die Kreistagskandidaten Günter Hauk und Roland Stolz stellten ihre politischen Ziele für den Neckar-Odenwald-Kreis vor.

 

Kommunalwahl 2024: SPD behauptet eindrucksvoll ihre Ausnahmestellung in Höpfingen

Kommunalwahl 2024: SPD behauptet eindrucksvoll ihre Ausnahmestellung in Höpfingen

Die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 bestätigte eindrucksvoll die besondere Stellung der SPD in Höpfingen. Obwohl die Gemeinde bei Landtags-, Bundestags- und Europawahlen traditionell überwiegend konservativ wählt, gelang es der SPD erneut, sich als mit Abstand stärkste politische Kraft zu behaupten. Mit 47,57 Prozent der Stimmen steigerte sie ihr Ergebnis gegenüber 2019 nochmals um knapp drei Prozentpunkte und errang sieben der 14 Sitze im Gemeinderat. Damit stellte die SPD zum wiederholten Mal die Hälfte aller Gemeinderäte – ein im ländlichen Raum Baden-Württembergs außergewöhnliches Ergebnis.

Besonders deutlich zeigte sich das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler im persönlichen Wahlergebnis von Helmut Häfner, der mit 1.899 Stimmen die meisten Stimmen aller Kandidatinnen und Kandidaten erhielt. Auch Kai Nohe zog als einer von vier neuen Gemeinderäten in das Gremium ein. Die erneut kandidierenden SPD-Gemeinderäte wurden sämtlich wiedergewählt – ein weiterer Beleg für die hohe Anerkennung der kommunalpolitischen Arbeit der SPD.

Die Wahlbeteiligung stieg auf 67,72 Prozent und lag damit rund vier Prozentpunkte höher als fünf Jahre zuvor. Das starke Abschneiden der SPD unterstreicht, dass sie sich in Höpfingen seit vielen Jahren als verlässliche, sachorientierte und bürgernahe Kraft etabliert hat. Während die SPD auf Landes- und Bundesebene in vielen ländlichen Regionen nur noch eine untergeordnete Rolle spielt, nimmt sie in Höpfingen eine besondere Stellung ein und prägt die Gemeindepolitik seit Jahren maßgeblich.

 

Der Höpfinger Ferienspaß – 24 Jahre Engagement für die Kinder der Gemeinde

Der Höpfinger Ferienspaß – 24 Jahre Engagement für die Kinder der Gemeinde

Über mehr als zwei Jahrzehnte gehörte der Höpfinger Ferienspaß zu den prägenden Angeboten des SPD-Ortsvereins und entwickelte sich zu einer festen Größe im Ferienprogramm der Gemeinde. Mit großem ehrenamtlichem Einsatz organisierten die Mitglieder Jahr für Jahr abwechslungsreiche Veranstaltungen, bei denen Spiel, Gemeinschaft sowie das Kennenlernen von Natur, Handwerk und Technik im Mittelpunkt standen.

Ein Beispiel hierfür war der 24. Höpfinger Ferienspaß, der trotz eines ungewohnten Termins erneut zahlreiche Kinder begeisterte. Auf dem Programm standen eine Fahrradtour zur Hardheimer Bäckerei Thorwart/Dietz, wo die Kinder einen Einblick in das Bäckerhandwerk erhielten und selbst Brezeln, Brötchen und Schoko-Croissants herstellen durften. Anschließend vermittelte der Naturpädagoge Klaus Gärtner („Luchs“) auf anschauliche Weise Wissen über heimische Tier- und Pflanzenwelt sowie die Bedeutung des Naturschutzes.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Experimenta Heilbronn, bei dem die Kinder Technik und Naturwissenschaften auf spielerische Weise entdecken konnten. Ebenso beliebt war die Wanderung durch das Lochbachtal mit Thomas Greulich und Birgit Müller. Dabei erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes über Flora und Fauna der Heimat, beobachteten die Spuren des Bibers und verbrachten gemeinsam mit dem Sportfischerverein Höpfingen einen erlebnisreichen Nachmittag beim Angeln und Bogenschießen. Den Abschluss bildete traditionell ein gemeinsames Grillfest.

Der Ferienspaß stand beispielhaft für das Selbstverständnis des SPD-Ortsvereins Höpfingen: Politik nicht nur im Gemeinderat zu gestalten, sondern sich auch aktiv am gesellschaftlichen Leben der Gemeinde zu beteiligen. Generationen von Kindern konnten dadurch in den Sommerferien unvergessliche Erlebnisse sammeln. Das langjährige Ferienprogramm wurde weit über Parteigrenzen hinaus geschätzt und trug wesentlich dazu bei, den SPD-Ortsverein als engagierten und verlässlichen Teil des Höpfinger Gemeindelebens zu etablieren.

 

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