SPD Walldürn beantragt die Errichtung eines Friedwaldes
stellvertretend für die Gemeinderatsfraktion der SPD-Walldürn beantragte Stadtrat Peter Trabold die Einrichtung eines Friedwaldes in Walldürn zu prüfen und entsprechende Planungen einzuleiten. Immer mehr Menschen entschieden sich für alternative Bestattungsformen, und die Nachfrage nach naturnahen Ruhestätten wie Friedwäldern oder Ruheforsten steige kontinuierlich, führte Peter Trabold in dem Antrag weiter aus. "Diese Entwicklung zeigt sich auch in unserer Stadt" und daher sei es geboten, den Walldürner Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu bieten, sich in ihrer Heimatstadt in einem Friedwald bestatten zu lassen, ohne dafür auf andere Städte oder Gemeinden ausweichen zu müssen.
Der Antrag der SPD-Fraktion wurde im Oktober 2024 Bürgermeister Meikel Dörr übergeben.
Ein Friedwald bietet eine friedvolle und naturnahe Umgebung, die den Wunsch vieler Menschen nach einer letzten Ruhestätte in der Natur erfülle. Auch übernehme bei einem Friedwald die Natur die Grabpflege, was besonders für Menschen ein Trost sei, deren Angehörige nicht in der Lage seien aus räumlichen oder finanziellen Gründen die Grabpfleg sicherzustellen.
Folgende mögliche Standorte schlägt die SPD-Fraktion vor:
Auerberg:
Die Nähe zum bestehenden Friedhof bietet eine ideale Ergänzung, um Bürgern eine Wahlmöglichkeit zwischen traditionellem Friedhof und naturnahem Friedwald zu bieten.
Märzenbrünnle:
Die dortige Kapelle könnte eine ideale Ergänzung zum Friedwald darstellen, indem sie für Trauerfeiern genutzt wird. Der Standort ist durch seine ruhige Lage und den spirituellen Bezug besonders geeignet.
Wald hinter der Johannis Diakonie:
Dieser Standort beeindruckt durch einen einzigartigen, alten Waldbestand, der eine besonders würdevolle und naturverbundene Ruhestätte ermöglichen würde.