SPD-Fraktion will Familien, Vereine und Jugendarbeit fördern

Veröffentlicht am 17.06.2021 in Gemeinderatsfraktion
 

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Die SPD-Fraktion im Walldürner Gemeinderat wird auch künftig Familien, Vereine und die Jugendarbeit fördern.

 

Mit einem klaren Bekenntnis zu mehr Förderung für Familien und Vereine zeit die SPD-Fraktion auf, welche Schwerpunkte sie in der Kommunalpolitik setzen wird. Insbesondere die Jugendarbeit der Walldürner Vereine soll stärker gefördert werden.

 

 

Coronakonform, dank Luca-App, trafen sich die Mitglieder der SPD-Gemeinderatsfraktion, um sich über grundsätzliche kommunalpolitische Weichenstellungen auszutauschen und ganz konkret auf die kommende Gemeinderatssitzung vorzubereiten.

In Reihenfolge der Sitzungstermine berichteten die Vertreter der SPD-Fraktion aus den einzelnen Ausschüssen. Ein inhaltlicher Schwerpunkt der letzten Sitzung des Finanzausschusses waren die Zuschüsse der Stadt Walldürn zu den laufenden Betriebskosten der Kindergärten sowie die Elternbeiträge der städtischen Bereuungseinrichtungen, wie der Fraktionsvorsitzende Rolf Günther berichtete.  Stadtrat Ralf Beyersdorfer ergänzte, dass sich die SPD-Fraktion im vergangenen Jahr dafür stark gemacht habe, dass die gestiegenen Kosten für die Betreuung in der Walldürner Kindergärten nicht an die Familien weiterbelastet wurden, sondern vom Gemeindehaushalt getragen werden. Man war sich einig, dass gute Betreuungsangebote und gut ausgestattete Kindergärten und Schulen wesentliche Elemente für gute Bildung und Chancengleichheit sind. Gleichsam galt es zu beraten, wie mit künftigen Erhöhungen umzugehen sei. Die Fraktion war sich einig, dass die Stadt nicht dauerhaft alle Erhöhungen kompensieren könne, zumal Zugeständnisse, die man in guten Zeiten mache auch in schlechten Phasen finanzierbar sein müssen. Dennoch werde sich die SPD-Fraktion auch künftig für eine Entlastung der Familien stark machen.

Im Ausschuss für Technik und Umwelt standen wieder eine Vielzahl von Bauanträgen und Bauvoranfragen auf der Tagesordnung. Der Fraktionsvorsitzende Rolf Günther und Stadtrat Leo Kehl informierten ihre Fraktionskollegen über die wichtigsten Inhalte der Sitzung des ATU, insbesondere über die Themen, über die der Gemeinderat zu beschießen hat.

Die Stadträte Manuel Sturm und Mike Hasenstab berichteten aus dem Verwaltungsausschuss. Hier wurde die Fortführung der „Berufseinstiegsbegleitung“ an der Auerberg-Werkrealschule und eine Ausweitung des Projektes „Singpause“ an der Grundschule Walldürn beschlossen. Gute Nachrichten hatte Bürgermeister Günther im Verwaltungsausschuss bekannt gegeben: es sei der Verwaltung gelungen für die Kindertagespflege „TigeR“ eine Lösung zu finden. Ab 1. September soll die Einrichtung unter neuer Leitung und neuem Namen in den Räumen in der Hauptstraße weitergeführt werden.

Mit Blick auf noch ausstehende Entscheidungen, die sicher noch dieses Jahr auf den Gemeinderat zukommen werden, diskutierte die SPD-Fraktion noch die Themen Verkehrskonzeption und Förderung der Vereine und des Ehrenamts.

Bezüglich des Verkehrskonzeptes zeigten sich die Stadträte der SPD unzufrieden mit der Verkehrsführung am Anschluss „Süd“ und der fehlenden Umsetzung des vom Gemeinderat beschlossenen Probebetrieb eines Kreisverkehrs. Die SPD-Fraktion erwartet hier konkrete Schritte zur Lösung der unbefriedigenden Situation.

Das Thema Vereinsförderung und die Erarbeitung einer neuen Förderrichtlinie wurde seitens der SPD-Fraktion intensiv diskutiert. Großes Einvernehmen bestand darin, dass auch die künftigen Richtlinien einfach, klar und nachvollziehbar sein sollen. Unabhängig davon, ob es nur eine Revision der bestehenden Richtlinien oder eine Neukonzeption geben wird, die Förderung muss der Vielfältigkeit der Walldürner Vereinswelt gerecht werden. In diesem Zusammenhang wurden auch erste Vorschläge, die seitens der Verwaltung vorgestellt wurden diskutiert. Die SPD-Fraktion spricht sich gegen eine generelle Bezuschussung von Vereinsbeiträgen bzw. gegen eine Kopfpauschale aus. Für die SPD-Fraktion liegt ein besonderes Augenmerk auf der Stärkung der Jungendarbeit, wie die Stadträte Peter Trabold und Jürgen Mellinger ausführten.

 

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