25.05.2021 in Historisches
Im Mai 1961 gründete sich in Walldürn eine Gruppe der „Falken“ und knüpft damit an die Tradition der ersten Falkengruppe von 1949 an.
„Seit Monaten trifft sich regelmäßig in Walldürn eine Jugendgruppe, die sehr wertvolle Arbeit leistet. Ihre Zusammenkünfte dienen der Weiterbildung beruflicher, sportlicher, wirtschaftlicher sowie politischer Arbeit“, so beginnt eine Pressemitteilung des damaligen SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Hermann Gaukel.
„Es ist erfreulich, dass sie sich für politische Angelegenheiten der Gemeinde, des Kreises, des Landes und des Bundes stark interessiert. Gerade die Jugend soll durch Selbsterkenntnis und eigene Überzeugung herausfinden, dass auf ihre Unterstützung nicht verzichtet werden kann“.
Was heute sehr veraltet und längst überholt klingt, war damals alles andere als selbstverständlich. Die meisten der Jugendlichen, die sich damals zu den „Falken“ zusammenschlossen wurden in den letzten drei Kriegsjahren (1942 – 1945), geboren und mussten teilweise Flucht und Vertreibung sowie die Not der ersten Nachkriegsjahre als Kinder miterleben.
Dass diese Generation für die politische Arbeit gewonnen werden sollte, war das erklärte Ziel des Ortsvereinsvorstands: „Hoffen wir, dass die Arbeit dieser Jugendgruppe fruchtbare Ergebnisse zeigt.“
Bis heute haben sich immer wieder Jugendliche und junge Erwachsene innerhalb der SPD-Walldürn als Jusos getroffen, um sich gemeinsam politisch zu engagieren. Auch heute haben wir wieder eine Arbeitsgemeinschaft der Jusos, die sich regelmäßig trifft.
Mehr unter Jusos Walldürn
09.05.2021 in Wahlen
Auf dem Bundesparteitag der SPD wurde das Zukunftsprogramm beschlossen.
Zukunft wird jetzt gemacht. Wie wir morgen leben, entscheidet sich hier und jetzt. Wir sehen gerade: Eine starke Gesellschaft für alle, ein zupackender und effektiver Staat, öffentliche Investitionen in Infrastruktur, Wissenschaft und Forschung, eine kraftvolle Wirtschaft, ein starkes souveränes Europa, zukunftsfähige Arbeitsplätze und der Kampf gegen den Klimawandel – das gehört alles zusammen.
01.05.2021 in Ortsverein
"Gemeinsam - Solidarität ist Zukunft" ist das diesjährige Motto der SPD zum Tag der Arbeit. Wir kämpfen für:
03.04.2021 in Ortsverein
Ostern ist das Fest der Auferstehung Jesus Christus. Das Osterfest steht damit für den Neubeginn des Lebens. Einen Neubeginn des Lebens bringt auch jeder Frühling mit sich. Wir können derzeit erleben, wie sich die Natur in jedem Jahr erneuert und zu neuer Blüte aufbricht.
Auch wenn wir uns dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie in vielem einschränken müssen und uns vor allem die Kontakte zu unseren Familien, Freunden und Mitmenschen fehlen, haltet euch bitte an die Kontaktbeschränkungen. Gemeinsam mit Abstand kommen wir auch aus dieser Krise.
Wir vertrauen auf den Neubeginn - eure SPD Walldürn-Höpfingen-Hardheim!
29.03.2021 in Historisches
Weil er seine Meinung frei bekundete und sich 1939 öffentlich zur SPD bekannte, wurde der Walldürner Pflästerer Wilhelm Kaufmann in Haft genommen und wegen eines heimtückischen Angriffs gegen die Regierung der nationalen Erhebung angeklagt.
Bei Recherchen zum 100.-jährigen Bestehen des Ortsvereins Walldürn sind wir auf die Geschichte des Pflästerers Wilhelm Kaufmann gestoßen. Was sich im Januar 1939 im Walldürn ereignet hat ist einerseits ein Stück Heimatgeschichte, die es wert ist, dass die veröffentlicht wird. Zum anderen ist es die Geschichte eines Walldürner Sozialdemokraten, der sich selbst nach sechs Jahren Nazi-Diktatur seine freie Meinungsäußerung nicht verbieten lies. Die Geschichte zeigt aber auch, wie das Regime des Dritten Reiches die eigene Bevölkerung unterdrückt und andersdenkende verfolgt hat.
Damit erzählt die Geschichte des Pflästerers Wilhelm Kaufmann vom Mut zur Meinungsfreiheit und zum Widerstand, vom Verrat, der Verfolgung Andersdenkender im Dritten Reich und von der Sorge seiner Frau um ihren Ehemann und Vater ihrer Kinder.
Franz Wilhelm Kaufmann
Geboren: 11. Dezember 1881, Walldürn
Gestorben: 29. März 1961, Walldürn
Beruf: Pflästerer (selbstständig)
Wohnhaft: Schmalgasse, Walldürn
Verheiratet, 6 Kinder
Kriegseinsatz:
März 1915 bis Dezember 1918, zuerst beim Badischen Grenadierregiment 109, später bei der Pionierkompanie 339.
Mitgliedschaft in der SPD Walldürn / kommunalpolitisches Engagement:
Mitglied des Bürgerausschusses und später des Gemeinderates. Im Rahmen der Machtergreifung am 24. Juni 1933 per Verordnung ausgeschlossen.
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25.09.2026 19:03 Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing
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