SPD Walldürn-Höpfingen-Hardheim

Kommunalpolitischer Rundgang der SPD in Walldürn

Veröffentlicht am 03.03.2024 in Ortsverein
 

Die SPD-Gemeinderatsfraktion und der SPD-Ortsverein hatten am vergangenen Sonntag zu einem „Kommunalpolitischen Rundgang“ durch Walldürn eingeladen. Wie der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Ralf Beyersdorfer bei seiner Begrüßung erläuterte, war die ursprüngliche Idee den Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahlen im Juni, sowie den Mitgliedern des SPD-Ortsvereins die wesentlichen laufenden und zukünftigen Investitionsaufgaben vor Ort zu erläutern. Letztendlich habe man sich dann entschlossen die Öffentlichkeit zu einem Rundgang mit der SPD einzuladen. Dass sich über 40 Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen eingefunden hatten, verdeutlicht einmal mehr, wie groß das Interesse an den Bauprojekten, insbesondere an der Sanierung der Grundschule, ist.
Besonders begrüßte Beyersdorfer den Walldürner Bürgermeister Meikel Dörr sowie den Leiter des Städtischen Bauamtes Christian Berlin und seinen Kollegen Ralph Henn, die sich bereiterklärt hatten den Rundgang fachlich zu begleiten.

Startpunkt war die Grundschule Walldürn. Während die Jüngsten sich darüber freuten, dass sie schon einmal einen Blick in ihre künftigen Klassenzimmer werfen konnten, zeigten sich die Erwachsenen beeindruckt von den umfangreichen Sanierungsmaßnahmen. Längst ist aus der ursprünglich angedachten brandschutztechnischen Ertüchtigung des Gebäudes eine wegweisende Modernisierung des Gebäudes geworden, die das Schulgebäude zukunftsfähig macht.


Wie Bauamtsleiter Christian Berlin erläuterte erfolgen alle Sanierungsmaßnahmen unter Beachtung des Denkmalschutzes, zumal es sich bei der Grundschule Walldürn um ein sowohl historisches als auch ortsbildprägendes Gebäude handelt. So bleiben teilweise sogar die historischen Fußböden, das Treppengeländer oder freigelegte Ornamente im Gemäuer erhalten.

Auf der anderen Seite werden die Klassenzimmer mit modernster Technik ausgestattet, wie Bürgermeister Meikel Dörr ergänzte. Nach einem Blick in ein Klassenzimmer konnten die Teilnehmer noch die Aula der Grundschule und die Räumlichkeiten für die Ganztagesbetreuung in Augenschein nehmen. Die Aula wird 120 Sitzplätze und eine kleine Bühne für schulische Veranstaltungen bieten. In diesem Zusammenhang regte Stadtrat Jürgen Mellinger an, die Möblierung so zu gestalten, dass die künftig barrierefreie Aula auch für Veranstaltungen der Gemeinde oder Sitzungen des Stadtrates bzw. der Ausschüsse genutzt werden könne.


Die nächste Station des Rundganges war die neue Turnhalle in unmittelbarer Nachbarschaft zur Grundschule. Obwohl die Turnhalle schon seit dem Juni 2022 sowohl für den Schulsport als auch den Vereinssport genutzt wird, war es für einige Teilnehmer die erste Möglichkeit einen Blick in das moderne, hochfunktionale Gebäude zu werfen. Stadtrat Leo Kehl, der aufgrund seiner großen Erfahrungen als Sportler und Turner bei der Planung und Gestaltung der Innenausstattung mitgewirkt hatte, nannte beispielhaft einige Ausstattungsmerkmale, wie die ausklappbare Spiegelwand, die die Halle zu einer herausragenden Sportstätte machen. Der Fraktionsvorsitzende Rolf Günther erläuterte, dass sich die SPD-Fraktion bei der Diskussion im Gemeinderat frühzeigt für die jetzt realisierte Zweifeldhalle ausgesprochen hatte. Die Lösung sei zukunftsträchtig und im Hinblick auf die bevorstehende Sanierung der Nibelungenhalle sei es mehr als vernünftig die Kapazität der Turnhalle entsprechend zu vergrößern. Trotz der deutlich größeren Nutzfläche füge sich das Gebäude harmonisch in das Stadtbild rund um die Grundschule und Friedrich-Ebert-Straße ein.


Die Nibelungenhalle war dann auch das nächste Ziel des Rundgangs. Hier wird der Gemeinderat in der nächsten Amtsperiode wesentliche Grundsatzentscheidungen treffen müssen. Soll die Nibelungenhalle saniert werden oder einem Neubau weichen? Wird die Halle künftig Spiel- und Sporthalle sein oder auch Veranstaltungshalle?

Letztendlich werden die Entscheidungen auch von der Finanzierbarkeit und dem Standort abhängen. Wie Bürgermeister Meikel Dörr erinnerte befand sich die Nibelungenhalle als sie 1974 konzipiert wurde am Stadtrand von Walldürn. Heute ist die Halle inmitten der Wohngebiete, wie Fraktionsvorsitzender Rolf Günther erläuterte. Damit gelten am Standort völlig andere gesetzliche Vorgaben im Bereich des Immissionsschutzes als noch beim Bau Anfang der 70-er Jahre. Nach einer teilweise lebhaften Diskussion ging es weiter zur Baustelle des Heimatmuseums in der Hauptstraße.


Am Heimatmuseum erläuterte Stadtrat Ralf Beyersdorfer, dass die Sanierung des einsturzgefährdeten Gebäudes dringend notwendig war. Eine Stadt wie Walldürn braucht ein Stadt- und Heimatsmuseum, um die lokale Geschichte, Kultur und Traditionen, insbesondere auch im Hinblick auf die Wallfahrt, zu bewahren und zu präsentieren, zeigte sich Beyersdorfer überzeugt. Für das Museum müsse nach der erfolgten Sanierung auch ein Betreuungskonzept mit dem Heimat- und Museumsverein erarbeitet werden.
Mit Blick auf die Altstadt und „Kleinfrankreich“ ergänzte Beyersdorfer, dass es wünschenswert sei, den historischen Charakter zu erhalten. Dennoch könne es nicht Aufgabe der Kommune sein, jedes alte Gebäude zu retten. Vielmehr müsse ihm Rahmen der Innenstadtsanierung ein Gleichgewicht zwischen zeitgemäßem Wohnen und dem Erhalt des Ortsbildes gefunden werden. Nach einem Rundgang durch Kleinfrankreich erläuterte der Fraktionsvorsitzende Rolf Günther am Areal „Reichsadler“, dass es hier gelungen sei einen Investor zu finden, der das Areal möglichst bald durch Wohnbebauung neugestalten werde.
Auf dem Weg zur Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt, wo der SPD-Ortsverein noch zu einem kleinen Imbiss einlud, begründete Bürgermeister Meikel Dörr noch seine Eilentscheidung das „Haus Fieger“ abreisen zu lassen.
Zum Schluss bedankten sich der Fraktionsvorsitzende Rolf Günther und Ortsvereinsvorsitzender Ralf Beyersdorfer bei allen Teilnehmenden für ihr großes Interesse sowie bei Bürgermeister Meikel Dörr, Bauamtsleiter Christian Berlin und Ralph Henn mit einem kleinen Präsent für die fachliche Begleitung. Schließlich ging noch ein großes Dankeschön an die Helferinnen und Helfer im Hintergrund, die das Vesper vorbereitet hatten und an den Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt für die Überlassung der Begegnungsstätte.

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