SPD Walldürn-Höpfingen-Hardheim

SPD nominiert Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl

Veröffentlicht am 16.03.2024 in Ortsverein
 

Der SPD-Ortsverein Walldürn-Höpfingen-Hardheim traf sich zu seiner Nominierungsversammlung für die Kommunalwahl 2024. Unter der Leitung des Ortsvereinsvorsitzenden Ralf Beyersdorfer wurden, bei einer gut besuchten Mitgliederversammlung, die Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderäte von Walldürn und Höpfingen sowie für den Ortschaftsrat in Altheim nominiert.

Der Ortsvereinsvorsitzende Ralf Beyersdorfer begrüßte die anwesenden Mitglieder des Ortsvereins sowie die Gäste. Ein besonderer Willkommensgruß ging an die beiden Fraktionsvorsitzenden Rolf Günther (Walldürn) und Thomas Greulich (Höpfingen). Beyersdorfer zeigte sich erfreut über die rege Teilnahme der Mitglieder und Gäste und betonte die Bedeutung dieser Veranstaltung als Auftakt für einen starken Kommunalwahlkampf. "Es ist uns gelungen, eine attraktive Liste mit engagierten Bewerberinnen und Bewerbern aus verschiedenen Lebensbereichen zusammenzustellen", erklärte Beyersdorfer.

"Wir entscheiden, was sozialdemokratische Politik vor Ort ist"

Er unterstrich die Wichtigkeit der Nominierungsversammlung und betonte, dass bei der Auswahl der Kandidatinnen und Kandidaten das persönliche Engagement und die Personen im Vordergrund stehen. "Wir freuen uns besonders darüber, dass auch wieder einige parteilose Bewerberinnen und Bewerber unsere Liste ergänzen", fügte er hinzu. Dennoch zeigte sich Beyersdorfer stolz, dass es sowohl in Walldürn als auch in Höpfingen eine SPD-Liste geben wird. Er hob die grundsätzliche Bedeutung von Parteien bei der politischen Willensbildung und der Aufstellung von Wahlvorschlägen hervor. „Wir entscheiden frei und bestimmen durch unser Handeln selbst, was sozialdemokratische Politik in Hardheim, Höpfingen und Walldürn ist“, betonte er selbstbewusst und grenzte sich damit auch etwas vom derzeitigen Negativimage der Ampelregierung ab.

 

Nachdem Beyersdorfer formell zum Versammlungsleiter gewählt wurde, erläuterte er den rechtlichen Rahmen der Nominierung. Auch, wenn die Wahlen erstmals in einer gemeinsamen Versammlung stattfanden, müssen die Listen in getrennten Wahlgängen gewählt werden, weil jeweils nur die Mitglieder stimmberechtig sind, die auch bei der entsprechenden Wahl stimmberechtig sind. Als Mandatsprüfung und Zählkommission wurden Roland Stolz sowie Christa und Herbert Kilian gewählt. Im Anschluss erfolgte zuerst die Wahl der Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat Walldürn.

 

Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat Walldürn und den Ortschaftsrat Altheim

Einstimmig wählte die Versammlung die nachfolgenden Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat Walldürn: Rolf Günther, Ralf Beyersdorfer, Jürgen Mellinger, Aniko Müller, Luisa Nothhelfer, Leo Kehl, Manuel Sturm, Julian Schmitt, Mike Hasenstab, Peter Trabold, Drilon Abazi, Sebastian Enders, Tomislav Garic, Pierre Herkert, Thorsten Meyerer und Jan Reinhard für den Wahlbezirk Walldürn sowie Rita Fuhrmann, Wolfgang Stieber und Walter Henneberg für den Wahlbezirk Altheim. Fuhrmann, Sieber und Henneberg wurden in einem weiteren Wahlgang auch für den Ortschaftsrat Altheim nominiert.

 

Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat Höpfingen

Im nächsten Wahlgang wurden die Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat Höpfingen ebenfalls einstimmig gewählt. Die Liste wurde durch den stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden Roland Stolz eingebracht. Dabei blickte er noch einmal auf die letzten Kommunalwahlen zurück. Als 1989 erstmals eine SPD-Liste in Höpfingen angetreten sei, hätten wenige sich vorstellen können, dass diese Liste einmal die stärkste Kraft im Gemeinderat sein werde. Mit einem Ergebnis von fast 44% bei der letzten Kommunalwahl liege die Messlatte hoch. Dennoch zeigte sich Stolz zuversichtlich, dass man mit der vorgeschlagenen Liste wieder ein gutes Ergebnis erzielen und vor allem wieder eine ausgewogene SPD-Fraktion im Gemeinderat haben werde. Wie in Walldürn, habe auch in Höpfingen bei der Ansprache von möglichen Kandidatinnen und Kandidaten die Persönlichkeit und das gelebte Engagement im Vordergrund gestanden und so seien auch hier parteilose Bewerberinnen und Bewerber auf der Liste vertreten.

Im darauffolgenden Wahlgang wurden folgende Kandidatinnen und Kandidaten gewählt: Michaela Eiermann, Helmut Häfner, Thomas Greulich, Dirk Nied, Christian Haas und Kai Nohe für den Wohnbezirk Höpfingen sowie Lukas Frisch, Florian Heffner und Christopher Böhres für den Wohnbezirk Waldstetten.

 

Im Anschluss an die Aufstellung der Listen gaben die beiden Fraktionsvorsitzenden Rolf Günther und Thomas Greulich einen Rückblick auf die laufende Wahlperiode und einen Ausblick auf die kommenden Herausforderungen.

Rolf Günther betonte die gute Zusammenarbeit in der jetzigen Gemeinderatsfraktion und bedankte sich hierfür bei seiner Fraktion. „Unsere Fraktion hat in Walldürn und seinen Ortteilen die Kommunalpolitik maßgeblich gestaltet“ betonte Günther. Das sei nicht zuletzt das Ergebnis der guten und stets vertrauensvollen Zusammenarbeit innerhalb der SPD-Fraktion. Bei der Suche nach neuen Kandidatinnen und Kandidaten sei man gezielt auch auf jüngere Menschen sowie Frauen zugegangen, so Günther weiter. „Für uns steht nicht die Parteizugehörigkeit, sondern die Person im Vordergrund“. Die SPD-Fraktion habe in der Vergangenheit bewiesen, dass sie sich mit Augenmaß und dem Sinn fürs Machbare für die Belange der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt habe. Als Beispiele hierfür führte Günther die Vereinsförderrichtlinien der Stadt Walldürn, den Neubau der Turnhalle in der Keimstraße, die Sanierung der Oberen und Unteren Vorstadtstraße und die Sanierung der Grundschule in Rippberg an. Mit Blick auf den Wahlvorschlag der SPD blickte Günther optimistisch in die Zukunft. Die Herausforderungen, so Günther, seien groß. Das Investitionsvolumen für die nächsten Jahre bezifferte der Fraktionsvorsitzende mit rund 60 Millionen Euro. So müsse der neue Gemeinderat nicht nur begonne Vorhaben, wie die Sanierung der Grundschule Walldürn und des Stadt- und Heimatmuseums zum Abschluss bringen. Mit den Entscheidungen über die Zukunft der Nibelungenhalle oder der Sanierung der Grundschule in Altheim wird sich der neue Gemeinderat ebenso befassen müssen, wie mit dem Unterhalt der städtischen Liegenschaften, Straßen und Kanälen in der Kernstadt und den Ortsteilen. Leistungsfähige Feuerwehren, moderne Bildungseinrichtungen oder bedarfsorientierte Betreuungsmöglichkeiten waren weitere Themen, die Rolf Günther erläuterte. Mit einer guten Mischung aus neuen und erfahrenen Stadträtinnen und Stadträten werde die SPD-Fraktion auch in Zukunft die prägende Kraft im Walldürner Gemeinderat sein. „Unsere Stärke ist unsere Geschlossenheit“, führte Günther weiter aus. Das sei das Ergebnis einer offenen Kommunikation innerhalb der regelmäßigen Fraktionssitzungen.

Auch in Höpfingen habe man gezielt Bürgerinnen und Bürger angesprochen, die ein breites Spektrum der Bevölkerung repräsentieren, berichtete der Fraktionsvorsitzende Thomas Greulich über die Kandidatensuche. Obwohl die SPD-Fraktion die stärkste Fraktion in Höpfingen ist, habe er manchmal das Gefühl, dass man „gegen Windmühlen kämpfe“. Dabei könne die Höpfinger SPD-Fraktion ebenfalls auf große Erfolge verweisen, wie zum Beispiel die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes oder den Neubau des Dorfgemeinschaftshauses mit Kindergarten in Waldstetten. Beides Themen, für die sich die SPD im Höpfinger Gemeinderat stark gemacht habe. „Wir setzen auch in Zukunft auf Sachpolitik“, führte Thomas Greulich als Fraktionsvorsitzender weiter aus. Dabei seien auch in Höpfingen die anstehenden Aufgaben groß. Beispielhaft nannte Greulich die Entscheidung über die Zukunft des Kindergartens in Höpfingen. Aber auch das Feuerwehrgerätehaus sei überfällig und die Festhalle habe ihre besten Tage auch hinter sich. Für eine sachorientierte Kommunalpolitik und zur Erreichung dieser Ziele sei es wichtig, dass die SPD-Fraktion auch im künftigen Gemeinderat stark vertreten sei. Mit dem Wunsch nach einer besseren kommunalen Zusammenarbeit im Bereich des Gemeindeverwaltungsverbandes schloss Greulich sein Statement.
Mit dem Hinweis, dass sich die nominierten Kandidatinnen und Kandidaten in den kommenden Wochen gemeinsam einen sachlichen Kommunalwahlkampf führen werden, um auch in Zukunft die Interessen der Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu vertreten beendete der Ortsvereinsvorsitzende Ralf Beyersdorfer die überaus harmonische Sitzung.

 

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